Gastkünstler

Daniel Leiser

Bereits als Kind verbrachte ich viel Zeit in der Natur, weil es da so viel zu entdecken gibt. Grosse Neugier und Aufmerksamkeit liessen mich damals meine Umgebung sehr genau erfassen. So entdeckte ich nach und nach die ästhetische Vielfalt in der Welt, welche mich umgab. Aus der kindlichen Neugierde und zufälligen Entdeckungen wurde schliesslich mit zunehmendem Alter eine bewusste Beobachtung von Formen und Strukturen, insbesondere natürlicher Objekte. Strukturen und Formen, welche oft als Folge von Wachstums - oder Zerfallsprozessen in Erscheinung treten.

Es gibt keine bessere Baumeisterin als die Natur, welche ihre Formen und deren Anordnungen innerhalb von Millionen von Jahren der Evolution perfektionieren konnte. Erstaunlicherweise entstanden diese vollendeten Formen kaum mit der Absicht, schön sein zu müssen. Sie sind es aber meiner Meinung nach in hohem Masse.

Egal ob eine Nuss, ein anderer Samen, sein Gehäuse, ein Knochen, eine Frucht, eine zerfurchte Rinde, ein Pflanzenstängel, ein verwittertes Holz oder ein abgeschliffener Flusskiesel, all diese Objekte und weitere mehr sind für mich eine wahre Fundgrube an Formbeispielen und Inspirationsquellen für mein künstlerisches Schaffen. Dabei versuche ich aus den beobachteten Strukturen oder den gefundenen Formen Objekte zu gestalten, welche einzelne Details dieser häufig unscheinbaren Wunderwerke in verstärkter Form wiedergeben.

Die Wechselwirkung zwischen der differenzierten Beobachtung der Umwelt und der abstrahierten Abbildung ebendieser ist eine äusserst bereichernde Tätigkeit und treibende Kraft für mein künstlerisches Schaffen.

Neben der Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Formenvielfalt interessiere ich mich auch für die Kulturgeschichte der Menschheit, insbesondere ihrer Hinterlassenschaft in Form archäologischer Artefakte, welche mir bereits in der Kindheit gefielen. Ihre vielfältige Ausgefallenheit, Formschönheit, die Abstraktion und die Reduktion auf das Wesentliche, ihre Authentizität und die kunsthandwerklichen Fertigkeiten, die zu ihrer Erschaffung notwendig waren, zogen mich seit jeher in ihren Bann. Die Faszination für die Objekte und den Respekt für die Menschen, die sie erschaffen haben, konnte ich bis in die Gegenwart erhalten, und sie veranlassen mich dazu, Masken und Wandschilder in Anlehnung an die Ausdrucksweise bestehender Kulturen anzufertigen.

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